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Umzug mit Kind: Babysitter finden

Der Umzugstag ist da, die Wohnung versinkt im Kartonchaos und mittendrin wuseln Ihre Kinder und spielen Fangen oder Verstecken. Für einen Umzug mit Kindern, braucht man ein starkes Nervenkostüm - oder einen Babysitter, der sich um die Kleinsten am Umzugstag kümmert.

 

Babysitter für den Umzug - wer kommt in Frage?

Großeltern, Freunde und auch gute Bekannte eignen sich am Besten als Babysitter für den Umzug. Auch befreundete Eltern aus der Krabbelgruppe, Kindergarten oder Schule Ihres Kindes könnten als Kinderbetreuer einspringen: eine Hand wäscht die andere - jeder der Kinder hat benötigt irgendwann mal Hilfe. Findet man im näheren Umkreis keinen Babysitter für den Umzug, empfiehlt es sich bei Freunden, nach Empfehlungen zu fragen - Babysitter finden sich oft durch Mundpropaganda.

Auch in Kleinanzeigenmärkten in regionalen Zeitungen bieten Babysitter, Au-Pairs oder Tagesmütter ihre Dienste an. Tipp für die Babysittersuche im Internet: professionelle Babysitter-Plattformen, bei denen Sie auch sehr kurzfristig Babysitter für den Umzug finden.

 

Der Babysitter stellt sich vor

  • Das persönliche Gespräch mit dem zukünftigen Babysitter entscheidet, ob der Kandidat vertrauenswürdig erscheint oder nicht. Neben Vertrauen sind Ehrlichkeit, Warmherzigkeit, Geduld und Verantwortungsbewusstsein weitere Grundvoraussetzungen, die ein Babysitter mitbringen sollte. Hören Sie in diesen Punkten auf Ihr Bauchgefühl.
  • Ein kurzes Kennenlernen zusammen mit den Kindern zeigt, wie der Bewerber mit den Kleinen umgeht und ob die Chemie stimmt. Achten Sie einfach auf die Reaktionen Ihres Kindes. Wenn es sich wohl fühlt, macht es das durch seine Mimik und Gestik deutlich.
  • Auch wenn alle Beteiligten sich gut verstehen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Lassen Sie sich Referenzen zeigen. Bitten Sie den Babysitter um eine Kopie des Personalausweises und die Handy- und Festnetznummer und wenn möglich auch die Adresse und Telefonnummer einer Kontaktperson. Übergeben Sie wiederum dem Babysitter ein Info-Blatt mit den wichtigsten Namen, Telefonnummern und Adressen.
  • Besprechen Sie vor dem ersten Betreuungstermin die genauen Konditionen (Dauer, Entlohnung etc.) und halten Sie diese am besten schriftlich fest damit es im Nachhinein keine Missverständnisse gibt. Fragen Sie nach einer privaten Haftpflichtversicherung, die bei Kinderbetreuung greift. Schüler und Studenten sind meistens über die Versicherung der Eltern abgesichert.
  • Treffen Sie auf einem Merkblatt klare Absprachen: Sagen Sie dem Babysitter, was Ihrem Kind gestattet ist und was nicht. Muss das Kind Mittagsschlaf halten? Gibt es bestimmte Fernsehsendungen, Computerspiele, von denen Sie nichts halten? Welche Lebensmittel darf das Kind nicht essen? Hat das Kind Allergien oder muss es Medikamente nehmen, muss der Babysitter unbedingt darüber informiert werden.
  • Am Umzugstag sollte die Betreuung außerhalb der eigenen Wohnung stattfinden. Geben Sie dem Babysitter dann einige vertraute Spielsachen, Kleidung zum Wechseln, evtl. Windeln, Schnuller etc. für Ihre Kinder mit.


Tipp zum Schluss: Waren Sie mit dem Babysitter am Umzugstag zufrieden, zeigen Sie es auch- bedanken Sie sich z.B. mit einer Einladung zur Einweihungsfeier.