Autobahn: Warum die Polizei zum Abschleppen statt Reifenwechsel rät

 

Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 23 rät die Polizei, fachkundige Abschleppunternehmen frühzeitig zu beteiligen, um Defekte am Fahrzeug abseits der Autobahn zu beheben.

 

Am frühen Morgen des 30. Juli 2018 ereignete sich auf der Autobahn 23 in Fahrtrichtung Hamburg, kurz vor der Landesgrenze zur Freien und Hansestadt, ein schwerer Verkehrsunfall. Gegen 6.50 Uhr, so berichtet das Portal dorfgefluester-online.de, sei ein 44-jähriger Pinneberger Taxifahrer dabei gewesen, nach einer Panne den linken hinteren Reifen seines Fahrzeugs, ein VW, zu wechseln. Der VW habe demnach auf dem Seitenstreifen gestanden.

Zum Reifenwechsel habe sich der Pinneberger Fahrzeugführer allerdings auf den Hauptfahrstreifen der Autobahn begeben, wobei er von einem herannahenden Lastwagen eines 52-Jährigen aus dem Kreis Steinburg erfasst worden sei.

Rettungskräfte hätten den Angefahrenen dem Bericht zufolge zunächst vor Ort versorgt und dann mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Lastwagens habe wegen des Unfalls einen Schock erlitten und sei ebenfalls in ein Krankenhaus gekommen.

Für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme sei die die Fahrbahn in Richtung Hamburg von der Polizei teilweise abgesperrt worden.

Vor dem Hintergrund dieses Unfalls weist die Polizei darauf hin, dass jegliche Autopannen auf Autobahnen höchste Risiken für die Fahrzeuginsassen bergen würden.

Die Polizei rät laut dem Hamburger Abendblatt deshalb dazu, dass neben zwingend erforderlichen ausreichenden Absicherungen von Gefahrenstellen fachkundige Abschleppunternehmen frühzeitig zu beteiligen seien, damit Defekte gegebenenfalls auch abseits der Autobahn behoben werden könnten.

Auch die Polizei sollten Sie frühzeitig über den Notruf 110 informieren, falls Sie mit Ihrem Auto auf einem der Fahrstreifen der Autobahn liegenbleiben.